Wirkstoff

Kurze Aminosäureketten, die den Hautzellen das Signal geben, Kollagen, Elastin und andere Strukturproteine zu bilden.

Peptide
Das Wichtigste auf einen Blick
Wirkstofftyp
Aminosäurekette / bioaktiver Wirkstoff
Wirkung
Kollagenanregend, straffend, glättend, regenerierend, muskelentspannend
Für wen
Reife Haut, Haut mit Zeichen der Hautalterung, nach Peelings und anderen Anwendungen in der Kosmetikpraxis – empfohlen ab 25–30 Jahren
Kombinierbar mit
Hyaluronsäure, Ceramide, Niacinamid, Retinol
Nicht kombinieren mit
Direkte Kombination mit AHA/BHA-Säuren (können Peptide abbauen) – getrennt anwenden

Was sind Peptide?

Peptide sind kurze Ketten aus Aminosäuren (von 2 bis zu einigen Dutzend). In der Kosmetik wirken sie als bioaktive Botenstoffe – sie signalisieren den Hautzellen, Kollagen und Elastin zu bilden.

Wie wirken Peptide auf die Haut?

Sie regen die Fibroblasten zur Kollagenproduktion an, entspannen die mimische Muskulatur (Neurotransmitter-Peptide wie Argireline), stärken die Hautbarriere und beschleunigen die Regeneration.

Welche Arten von Peptiden gibt es?

Signalpeptide – regen Kollagen an (Matrixyl). Neurotransmitter-Peptide – entspannen die Muskeln (Argireline). Trägerpeptide – transportieren Mineralstoffe.

Wie wendest du Peptide an?

Täglich morgens und abends. Sie lassen sich hervorragend mit Hyaluronsäure und Ceramiden kombinieren. Trage sie nicht zusammen mit starken AHA/BHA-Säuren auf – lieber zu unterschiedlichen Tageszeiten.