Hauterkrankung

Hauterkrankungen durch eine übermäßige Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung – kein gewöhnlicher Sonnenbrand, sondern eine fehlgeleitete Immunreaktion.

Das Wichtigste auf einen Blick
Art
Dermatologische Erkrankung
Für wen
Menschen mit UV-Überempfindlichkeit, unter lichtsensibilisierenden Medikamenten oder mit Autoimmunerkrankungen – die Abklärung übernimmt die Ärztin oder der Arzt
Was hilft
LSF 50+ (mineralische Filter), Ceramide, Panthenol, Allantoin
Was du vermeiden solltest
Alkohol, ätherische Öle, Säuren, lichtsensibilisierende Substanzen

Was ist eine Sonnenallergie?

Sonnenallergie (Lichtdermatose, Photodermatose) ist eine Hauterkrankung, die durch eine übermäßige Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung entsteht. Anders als ein Sonnenbrand ist sie die Folge einer fehlgeleiteten Reaktion des Immunsystems oder einer Wechselwirkung mit lichtsensibilisierenden Substanzen.

Welche Symptome hat eine Sonnenallergie?

Rötung, Juckreiz, Brennen, Knötchen und Bläschen, die einige Stunden oder Tage nach der Sonne auftreten. Betroffen sind vor allem Gesicht, Hals, Dekolleté und Arme.

Welche Formen gibt es?

Idiopathisch (polymorphe Lichtdermatose) – die häufigste Form, im Frühling und Sommer. Exogen – ausgelöst durch ein Medikament, ein Kosmetikprodukt oder eine Pflanze; die Abklärung gehört zur Ärztin oder zum Arzt. Genetisch – seltene erbliche Lichtkrankheiten.

Wie pflegst du Haut mit Sonnenallergie?

LSF 50+ mit mineralischen Filtern das ganze Jahr über. Milde Kosmetik ohne Alkohol und lichtsensibilisierende Stoffe. Nach der Sonne: beruhigende Dermokosmetik mit Panthenol und Ceramiden.